“Soziales Rezept” gegen Depression

Gemeinschaftliches Gärtnern kann doppelt so gut gegen Depressionen helfen wie Medikamente. Bislang haben viele Ärzte behauptet, Depression sei einfach ein Mangel an Serotonin im Körper, und deshalb ein Antidepressivum verschrieben. Oft lindert das auch die Probleme. Aber warum das eine Sackgasse sein kann, schildert der Focus-Artikel weiter unten.

Einsamkeit ist eine von neun möglichen Hauptursachen der Depression. Der Arzt Everington aus London hat in den 1990er Jahren angefangen, seinen Patienten soziale Maßnahmen zu verschreiben, also Aktivitäten und Zusammensein gemeinsam mit anderen Menschen — gern auch in der Natur, und wenn es nur ein Park in der Stadt war, wo sie auf einer wilden Wiese das Gärtnern begannen. Die Patienten blühten wieder auf und das Projekt fand große Aufmerksamkeit in England.

www.focus.de/gesundheit/ratgeber/depression/gastbeitrag-von-johann-hari-neue-ansaetze-in-der-wissenschaft-gehen-wir-depressionen-seit-jahrzehnten-falsch-an_id_10897157.html (13.08.2019)

Als Depressions-Betroffener wollte Johann Hari es nicht hinnehmen, dass es ihm immer schlechter ging. Also suchte er nach Alternativen. Seine Ursachenforschung brachte ihn dazu, ein Buch darüber zu schreiben.

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